Anonyme Fallschilderungen

Im Jahr 2014 erfüllte sich Familie D. mit ihren beiden Kindern – sieben und elf Jahre – ihren Traum vom Eigenheim und baute ein Einfamilienhaus. Herr D., Hauptverdiener der Familie, erlitt kurz vor Weihnachten 2014 einen schweren Berufsunfall, indem er von einem Müllwagen, dessen Fahrer betrunken war,  angefahren wurde. Seit diesem Schicksalsschlag muss Herr D. vorerst im Rollstuhl sitzen und langwierige Rehabilitationsmaßnahmen wahrnehmen. Die geplanten Eigenleistungen konnte Frau D. nicht ohne fremde Hilfe erbringen. Der Einzug in ihr Traumhaus drohte auf unbestimmte Zeit nicht möglich zu werden und die Doppelbelastung von Mietzinszahlung und Kreditkosten wurden zu einer „finanziellen Falle“. 

 

Die Town & Country Stiftung konnte nach Prüfung aller Voraussetzungen die Kosten für die Fertigstellung von Trocken- und Heizungsbauarbeiten übernehmen und Familie D. so eine finanzielleLast nehmen.

 

Familie D. war sprachlos, dass der Einzug in ihr Traumhausdank der kontinuierlichen Spendenbereitschaft der Town & Country Lizenzpartner Anfang Mai 2015 möglich wurde und bedankt sich bei der „Town & Country Familie“.

Frau W. hörte von der Existenz der TC-Stiftung und davon, dass sich die Stiftung für die Förderung benachteiligter Kinder engagieren würde. Sie trat daher mit der Bitte an die Stiftung heran, sie bei der Anschaffung einer Couchgarnitur mit Schlaffunktion für ihre Kinder zu unterstützen. Sie ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und bezieht Leistungen nach Hartz IV. Eine Festanstellung konnte sie trotz intensiver Bemühungen bisher noch nicht erhalten.


Ihre beiden Söhne schlafen gemeinsam auf der alten Couch im Wohnzimmer, die jedoch schadhaft ist.


Die Town & Country Stiftung musste diesen Antrag mit der Begründung ablehnen, dass bezüglich der Förderung von benachteiligten Kindern keine Einzelfallhilfe erfolgt. Damit gewährleistet die Stiftung, dass einer großen Anzahl von bedürftigen Kindern und Jugendlichen ihre Hilfe zu Gute kommt.

 

Familie D. erwarb im Jahre 1992 ein Eigenheim. Das Glück schien perfekt bis zum Jahr 2005, als Herr D. einen schweren Verkehrsunfall erlitt.  Herr D. ist seit dieser Zeit voll erwerbsgemindert und bezieht nur eine geringe Rente. Frau D. ist arbeitslos. Ihre finanziellen Mittel reichen gerade aus zum Leben und zur Abzahlung des Kredites.

Als im November 2012 die Heizungsanlage ausfiel, schied eine Reparatur aus Wirtschaftlichkeitsgründen aus. Doch eigene Mittel für den Erwerb eines neuen Heizkessels standen dem Ehepaar nicht zur Verfügung. Über die Medien, speziell die Sendung „Die Bauretter“, hörte Herr D. von der Stiftung und bat um Hilfe. Kurzfristig und unbürokratisch konnte dem Ehepaar geholfen werden. Der neue Kessel ist eingebaut, der Winter kann kommen.

 

Familie Go. entschloss sich im Jahre 2009, zur Altersvorsorge eine eigene Immobilie für sich und ihre beiden Kinder zu bauen. Die Firma P. wurde beauftragt, das Bauvorhaben schlüsselfertig mit Keller zu erstellen.


Bereits bei Baubeginn traten die ersten Probleme auf:
-    die Baugrube wurde auf dem Nachbargrundstück ausgehoben;
-    danach wurde die Bodenplatte zu kurz gegossen und nachträglich verlängert;
-    das Wasser stand bereits während der Bauphase im Keller und wurde nur mangelhaft abgedichtet.

 

13 Monate nach Baubeginn kann Familie Go. endlich in das Haus einziehen. Nach ca. einem Jahr wurde von der Gemeinde festgestellt, dass das von der Firma P. beauftragte Subunternehmen die Fäkalienableitung des Hauses an die Regenwasser-Kanalisation angeschlossen hatte.  Die Firma P. ist inzwischen insolvent, der Subunternehmer verweigert wegen noch ausstehender Zahlungen die Umverlegung und Familie Go. muss diese aus eigener Tasche bezahlen.

 

Der ständige Einbruch von Regenwasser ist ein weiteres Problem. Das geplante Arbeitszimmer kann nicht genutzt werden und die dort gelagerte Unterlagen verrotten. Damit nicht genug verlor Herr Go. in dieser Zeit auch noch seine Arbeitsstelle. Die Familie ist nicht in der Lage, aus eigenen Mitteln die Sanierung des Kellers zu finanzieren.

 

In Kooperation mit weiteren Partnern wird nun nach geeigneten Lösungen gesucht.



Frau I. erfüllte sich einen langersehnten Traum und erwarb im Juni 2012 eine Gebrauchtimmobilie. Sie nahm dazu ein Darlehen auf. Für die Sanierung hatte sie genügend Eigenkapital zur Verfügung, dachte sie…


Sie beauftragte Firma S. mit umfangreichen Sanierungsarbeiten und vertraute dieser.  Nachdem Frau I. Fotos über den Fortgang der Arbeiten auf Facebook stellte, erklärten Bekannte ihr, dass die ausgeführten Arbeiten erhebliche Mängel aufwiesen. Sie beauftragte einen Sachverständigen, der dies bestätigte:


-    das Vordach musste wieder abgerissen werden, da es falsch angebracht wurde,
-    die Wände waren falsch berechnet und errichtet worden,
-    Anschlüsse wurden falsch berechnet und entsprechend falsch verlegt.

 

Seit dieser Zeit herrscht Baustopp. Die bereits getätigten Vorauszahlungen für Material, wie z.B. Heizungsanlage, Fenster, Türen usw. in Höhe von ca. 45.000 € sind weg, denn die Firma und auch deren gesetzlicher Vertreter haben zwischenzeitlich Insolvenz bzw. Privatinsolvenz angemeldet.

 

Über die Medien erfuhr Frau I. von der Stiftung. Sie bat um Hilfe, die ihr nach Prüfung der Voraussetzungen gewährt werden konnte. Die Bauarbeiten im Hause von Frau I. gehen weiter und Frau I. kann in Kürze in ihr eigenes kleines Haus einziehen.



Familie L. bat um Unterstützung beim Innenausbau ihres Hauses, das sie im Jahre 2003 zu bauen begonnen hatten. Familie L. hat zwei schwerbehinderte Söhne im Alter von 15 und 16 Jahren. Durch einen Unfall im Jahre 1996 verlor Herr L. seine Arbeit; er bezieht Leistungen nach Hartz IV und kümmert sich seit dieser Zeit um die Pflege seiner Söhne. Frau L. arbeitet stundenweise als Produktionshilfe.


Die Town & Country Stiftung sah sich vor dem Hintergrund ihrer Satzungsbestimmungen außerstande, in diesem Fall eine Hilfestellung zu geben, da die angespannte finanzielle Situation der Familie bereits vor Baubeginn bestanden hatte. Die Satzung der Town & Country Stiftung definiert jedoch, dass Hilfeleistungen nur an Bauherren bzw. Eigentümer gewährt werden, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.


Unverschuldet bedeutet, dass überraschend Umstände eintreten, die bei Baubeginn noch nicht bekannt waren.  

 

Herr B. erfüllte sich im Jahre 1998 seinen Traum vom eigenen kleinen Haus und begann nach Aufnahme eines Darlehens mit den Um- und Renovierungsarbeiten seiner Gebrauchtimmobilie.


Diese wurden jäh unterbrochen, als Herr B. im Jahr 2000  einen schweren Verkehrsunfall erlitt, infolgedessen er voll erwerbsunfähig wude. Nach jahrelangem Rechtsstreit erhält Herr B.  vier Jahre nach dem Unfall eine kleine Rente.


Sein Haus kann Herr B. aufgrund der Unfallfolgen nicht mehr selbst renovieren. Da das Dach baufällig ist, bat Herr B. einen Dachdecker, die Kosten für eine Sanierung zu schätzen. Dabei wurde festgestellt, dass im Vorfeld ein Statiker beauftragt werden müsste. Allein diese Kosten sollen sich auf 1.500 € belaufen. Herr B. hat weder die finanziellen Mittel hierfür, noch für die Dachsanierung.  Er muss befürchten, dass das Dach bei starkem Schnee einbrechen könnte.


Herr B. bedient nach wie vor die Raten für das Darlehen seines Hauses. Ein weiteres Darlehen wird ihm nicht gewährt.


Er wandte sich an die Stiftung mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Die Stiftung prüft momentan, ob und wie Herrn B. Hilfe gewährt werden kann.

Was tun wir für Sie?

Mit der Errichtung der Town & Country Stiftung soll u.a. der im Jahr 2008 durch das Town & Country Franchise-System eingeführte NotfallHilfeplan ergänzt und weiter umgesetzt werden.

 

Unverschuldet in Not geratene Hauseigentümer können sich an die Stiftung wenden. Die Organe der Stiftung prüfen zunächst, ob die Unterstützung bei einem an die Stiftung herangetragenen Fall mit den Stiftungszwecken im Einklang stehen würde. Wird dies bejaht, entscheidet die Stiftung über Art und Umfang der Unterstützung. 

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